Body und Objektive


Mein persönlicher Freudenspender, die Canon 60D, hat zwar den eigenen Nachfolger (70D) bereits online verfügbar, jedoch erfüllt das Gerät für meine Hobby-Anforderungen immer noch alle wesentlichen Anforderungen. Sicherlich bieten eine 7D oder eine 5D Mark III mehr Möglichkeiten hinsichtlich Autofokus, Schnelligkeit und ISO-Verarbeitung. Beherrscht man allerdings als Amateur die 60D, kann man sich schon fast zum Lager der Profis zählen. Einstweilen zähle ich noch mehr zum Lager der Möchtegern-Profis.
Jeder Photograph hat sein persönliches "Immerdrauf", also ein meistgenutztes Glas. Das 24-105er (1:4,0 L IS USM) erfüllt diese Funktion bei mir. Für meine Zwecke ist die Linse in Bildqualität, Brennweite und Verarbeitung besser als das 24-70mm (f/1:4L IS USM) bzw. dessen Vorgänger geeignet. Die fehlende Blendenstufe kompensiere ich ggf. durch andere Objektive.
Das 70-200mm (1:4,0 L IS USM) ist neben meinen Festbrennweiten mein bevorzugtes Portrait-Glas. Ansonsten schieße ich damit auch gerne Detailaufnahmen, z.B. bei Produkten, oder sich schnell bewegende Objekte in der Distanz. Bei 200mm braucht man aus meiner Sicht unbedingt einen Image Stabilizer, v.a. wenn man ohne Stativ und unter nicht optimalen Lichtverhältnissen photographiert. Für meine Börse ist das nächstbessere Modell mit 2,8er-Blende eine Nummer zu groß.
Mit dem 10-22er werden Landschaftsaufnahmen erst richtig interessant. V.a. ein nahegerücktes Einzelobjekt als Kontrast macht ein Motiv richtig spannend. Allerdings erfordert die Handhabung dieser Linse etwas Übung, um die Photos wirken lassen zu können. Auch wenn es ein Zoom-Objektiv ist und nicht aus der L-Serie stammt, möchte ich es nicht missen. Bei einem Umstieg auf Vollformat werde ich das Glas durch das 16-35er ersetzen - vorausgesetzt meine Toto-Tipps zahlen sich endlich aus.
Das 50mm (1:1,4 USM)ist der Klassiker unter den Objektiven, da es dem Sichtfeld des menschlichen Auges entspricht - allerdings gilt dies nur für Vollformat. Daher habe ich es zwischenzeitlich durch mein 28er siehe unten) ersetzt. Das 50er gibt es auch in Plastik mit einer Blendenstufe weniger um ein Drittel des Preises.
Ich war auf der Suche nach einem Objektiv, das mir ein schönes Bokeh bei einem großen Bildausschnitt erlaubt, ohne den Bipedal-Zoom zu weit strapazieren zu müssen. Geworden ist es es das 28 (1:1,8 USM), das zwar den ursprünglichen Wunsch nicht direkt erfüllte, jedoch an meiner Crop-Kamera (Faktor 1,6) das Sichtfeld meines Auges annähernd simulierte. Einstweilen habe ich den Wunsch nach einem größeren Bildausschnitt bzw. anderer Fixbrennweite hintangestellt.

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